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...von Papageienfreunden für Papageienfreunde...

Sitzstangen

 

Außerdem bieten die dünnen Zweige für die Füße eine Alternative zu den dicken Ästen. Die Muskulatur wird unterschiedlich beansprucht und trainiert.
Gerne beschäftigen sich die Vögel  am frischen Holz durch Knabbern an der Rinde
( welche viele Inhaltsstoffe und Vitamine enthält ). Manche Papageienarten zerlegen ihre Äste recht schnell, dieses kann der Halter durch die große Auswahl an Holzarten beeinflussen. Es gibt bei uns sehr weiche Holzarten ( z.B. Pappel und Weide ), gefolgt von härteren Arten ( Obsthölzer) bis hin zu den harten  Holzarten ( z.B. Buche oder  Eiche). Für besonders eifrige Nager empfiehlt sich die Robinie ( eine Akazienart), das härteste bei uns vorkommende Laubholz.
Oftmals führen schlecht befestigte Sitzstangen durch Herabfallen zu Schrecksituationen, die wiederum häufig Verletzungen nach sich ziehen.
Man kann vielerorts beobachten, dass Sitzstangen mit sog. Spanplattenschrauben
( Spaxen ) befestigt werden. Ein Lösen dieser Stangen ist sehr aufwendig und schwierig ( Beschädigung der Schraubenköpfe ) und wird daher sehr selten durchgeführt. Das zieht natürlich ein Defizit in der Reinigung und Hygiene nach sich.
Nachfolgend wollen wir auf diverse Befestigungsarten aufmerksam machen, die ein leichtes Lösen und trotzdem Sicherheit bei der Befestigung bieten.


 

> Seitliches Einschlitzen des Astes
Die Länge des Astes ergibt sich aus: Käfiginnenmaß + 25 mm  Zugabe um an den Stirnseiten zwei parallel verlaufende Schlitze einsägen zu können, sollte man die Stange auf einer Unterlage fixieren und beidseitig, mit Hilfe eines Distanzstückes  (z.B. Zündholzschachtel oder Holzstück) möglichst mittig eine Linie anzeichnen (Bild 1) .


Nun wird ca. 8 mm  von außen ein Loch von ca. 2,5 mm ?  in die Stange gebohrt ( Bild 2 )


der Zwischenabstand sollte größer sein als das Käfiginnenmaß, damit die Stange später fest sitzt. Anschließend werden  die Schlitze,
wie angezeichnet, eingesägt ( Bild 3 ).

 

Sollte die Stange zu sehr klemmen, kann man mittels einer Feile
nacharbeiten !


Befestigung mittels Rampa-Muffen und  Rändel- oder Flügelschrauben

+  Beilagscheiben 


Hierbei wird die Stange genau auf Käfiginnenmaß geschnitten. Danach bohrt man je ein Loch mittig in die Stirnseite des Astes (Durchmesser des Bohrers muss 1 mm größer sein als der Kerndurchmesser der Rampa-Muffe, die Bohrlochtiefe 1mm länger als die Rampa-Muffe.


 Ein zweites, dünneres Loch wird in der Mitte des 1.Loches  entsprechend der späteren Schraubenlänge gebohrt. Anschließend wird die Rampa-Muffe mit einem sog. Setzwerkzeug eingeschraubt.


Befestigen mittels Stockschrauben und Rändel- oder Flügelmuttern +  Beilagscheiben.


 

Hierbei wird die Stange genau auf Käfiginnenmaß geschnitten. Danach bohrt man je ein Loch mittig in die Stirnseite des Astes (Durchmesser  des Bohrers  entspricht dem Kerndurchmesser des Holzgewindes an der Stockschraube, Bohrlochtiefe entspricht etwa der Länge des Holzgewindes an der Stockschraube).  Anschließend wird die Stockschraube mittels Werkzeug je nach Typ ( entweder Schraubenschlüssel oder Inbu-Schlüssel) eingedreht.


Mit den beiden letzen Verfahren kann man auch  kurze Ansitzstangen befestigen !

 

 

 

 

 

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